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Samstag, 25. August .. von Friedrichshafen nach Konstanz

 Tag 2: von Friedrichshafen bis Arborn... oder doch lieber gleich nach Konstanz?

Nach einer kurzen stürmischen Nacht und einem mehr oder weniger bequemen Frühstück (unter der Überdachung gab es nur eine kleine Bank für 3 Personen, einer musste immer stehen) ging’s weiter. Und wieder auf's Rad. Unsere treuen Begleiter Rita, Hilde, Fridolin und Rudolph trugen uns bis zur ersten Station: Einkaufszentrum in Eriskirch. Hier versorgten wir uns mit dichten Regenjacken, Bikini und Getränken und fuhren dann gleich weiter nach Langenargen. Hier setzten sich MT und Annää in den Kopf, erstmal Photos zu machen, bevor es weiter ging zum Naturschutzgebiet vor Wasserburg. Nach einer halben Tüte Bananenchips und getrockneten Aprikosen und einer kleinen Pause ging es weiter bis nach Lindau. Hier erwartete uns ein alter Bekannter: der Regen! Nach kurzer Überlegung entschlossen wir uns, in Lindau eine Pause einzulegen und dann mit dem Schiff nach Rorschach zu fahren und den österreichischen Teil des Sees erstmal auszulassen. Von Rorschach wollten wir dann bis Arborn und dort in einem Heuhotel übernachten. Leider war das Heuhotel telefonisch nicht erreichbar und wir uns so leider sehr unsicher, ob wir dort schlafen konnten. Im Touristenzentrum konnte man uns auch nicht weiterhelfen. Nachdem uns dort erstmal erklärt wurde, dass das Heuhotel abgebrannt war (war allerdigns ein Irrtum, es handelte sich um ein anderes Heuhotel) beschlossen wir es einfach zu probieren.

Nach 50 Minuten auf dem Schiff kamen wir in Rorschach (Schweiz) an und bestiegen sogleich wieder unsere Drahtesel. Doch nach einigen Kilometern und einem Hinweisschild, dass es bis Konstanz nur noch 36km seien überlegten wir, einfach bis Konstanz durch zufahren und dort in der Jugendherberge zu übernachten. Nach kurzen Telefonaten mit MTs und Annääs Mum zogen wir los Richtung Konstanz. Was nun folgte war ein dauernder Wechsel zwischen „wir fahren oben bei den Bahngleisen, dann fahren wir wieder runter zum See, wieder hoch zu den Bahngleisen, mal rechts, mal links davon… und wieder runter zum See“ immer dem Radweg entlang.

Um 20 Uhr waren wir endlich wieder auf deutschem Boden in Konstanz angelangt (wieso wird man eigentlich beim Grenzübertritt in die Schweiz kontrolliert, in Konstanz beim Grenzübertritt nach Deutschland aber nicht – auch diejenigen die in die Schweiz spaziert sind nicht?). Nun mussten wir nur noch die Jugendherberge, die ausgeschildert sein soll, finden. Nach einigen Umwegen fanden wir erstmal das Don Bosco Jugendwerk .. und waren prompt falsch. Nach insgesamt 30 Min waren wir endlich angekommen und bekamen ein schönes Zimmer im Erdgeschoss.

Während sich MT und Francesco nochmals Richtung Penny zwecks Lebensmittelbeschaffung aufmachten bezogen Scheteffi und Annää die Betten und genossen die schöne, warme Dusche. Als MT und Francesco zurückkamen machten wir gemeinsam einen gemischten Salat und picnicten auf Scheteffis Decke in der Mitte des Zimmers. Dann spülten wir gemeinsam, legten uns in unsere wunderbar weichen Betten und schliefen schnell ein....

...bis unser Störfaktor uns in der Mitte der Nacht (sprich gegen 2.30 Uhr) wieder herausklingelte!

 

 

6.9.08 18:02


Freitag, 24. August ...von Radolfzell nach Friedrichshafen

1. Tag unseres Urlaubs "mit Delphinreisen an den Bodensee"!

Teilnehmer:

  • Francesco auf Hilde
  • Scheteffi auf Rita
  • MT auf Fridolin
  • Annää auf Rudolph

Nachdem uns Francescos Mutter am Bahnhof verabschiedet hat und auch unser Zugbegleiter Sushi uns am Durlacher Bahnhof verlassen hatte ging unsere Reise in Karlsruhe so richtig los. Nach einem Kaffeestop beim Bäcker bestiegen wir unseren Zug nach Radolfzell... und mussten erst einmal stehen, weil Analphabeten den Mehrzweckraum bevölkerten. Erst ab Baden-Baden fanden wir sowohl für unsere Drahtesel als auch uns Plätze. Während Malte uns über die bösen Transfette aufklärte, wir ungefähr 20x Madonnas 50. Geburtstag feierten und lernten, dass wenn man auf Mallorca ein billiges Häuschen für 400 Mio € kauft dann immerhin Miete spart (ein Hoch auf das Bahn-TV) zogen die Schwarzwaldstädtchen dahin. In Offenburg wechselte unser Zugpersonal und ab sofort hatten wir richtig Spaß. Lokführer und Kontrolleur waren sehr lustig, auch wenn wir manchmal etwas verwirrt waren. Z.B. als plötzliche die Stimme unseres Kontrolleurs erklang: "An meinen Lokführer! Der Notruf eben war aus versehen und ganz ohne Bedeutung." (bei uns bekannt als "Ode an meinen Lokführer" ).

In Radolfzell angekommen (13 Uhr) packten wir unsere Räder neu und fuhren los. 1. Stop: Getränkemarkt Bodman. Da Radfahren ungemein durstig macht und die Hälfte von uns ihre Getränke schon im Zug getrunken hatte deckten wir uns hier ein. Wegen akutem Luftmangel suchten wir eine aufblasbare Tankstelle...nachdem wir bis Ludwigshafen gekommen waren und nur zwei Tankstellen mit kaputter Luftanlage fanden, kam erstmals MTs Luftpumpe zum Einsatz. Einen weiteren Zwischenhalt legten wir in Unteruhldingen bei den Pfahlbauten ein, diese waren allerdings nicht ohne Eintritt zu besichtigen. Dafür begann es allmählich zu regnen. Aus diesem Grund verzichteten wir auch auf eine Besichtigung von Meersburg. Im nächsten Ort, Hagnau, passierten dann zwei Dinge gleichzeitig: Hilde verlor spontan den Betriebsdruck im (zum Glück) Vorderrad, zweitens setzte konstanter Platzregen ein.

Nachdem eine Reparatur vor Ort nicht möglich war beschlossen Scheteffi und MT im nächsten Ort nach einer Fahrradwerkstätte zu suchen (gewarnt von einer hilfbereiten Weinhändlerin: "Der macht aber um 18 Uhr zu" )eilten die beiden von dannen. Der Fahrradhändler erwies sich als sehr kulant und überließ Francasco nach erfolgreicher Not-OP an Hilde sogar sein Waschbecken (es war weit nach 18 Uhr und er hatte immernoch offen).

Die Weiterfahrt nach Friedrichshafen verlief ohne besondere Vorkommnisse. Die dortige Infrastruktur verhinderte jedoch, dass eine Tchibo-Filiale zum erwerb einer wasserdichten Regenjacke für MT aufgefunden werden konnte. Dafür erreichten wir endlich die Rezeption unseres Zeltplatzes, die uns beruhigen konnte, was die Öffnungszeiten anging. Wir hatten noch eine satte halbe Stunde Zeit. Der Zeltplatz (http://www.cap-rotach.de/) erwies sich als gepflegt aber nass. Sobald wir die Aufnahmeformalitäten hinter uns gebracht hatten begannen wir mit dem Aufbau der beiden Mini-Zelte. Unsere Hoffnung, es würde nicht mehr regnen, stellte sich als vergeblich heraus. Wir verstauten unser nötigstes Material in den Zelten und hüllten den Rest und unsere treuen Begleiter in Müllsäcke. Dann ließen wir uns auf der Terasse des Camping-Restaurants nieder. Nachdem wir mit kalten Getränken und der besten Pizza der Welt bewirtet wurden ließen wir unseren Tag Revue passieren und hatten nochmal jede Menge zu lachen. Da die Bedienung eine Rechenschwäche hatte (was uns erst am Sonntag auffiel, spricht jetzt nicht unbedingt für unsere Rechenkünste), war auch die Rechnung bezahlbar (wäre sie auch sonst gewesen). Dafür begann der Bodensee seine böse Seite zu zeigen - es wurde zunehmend windiger und regnerischer. Satt und müde versuchten wir, uns in die Zelte einzufädeln. Die Situation dramatisierte sich zusehends, nachdem der Nachtwächter des Platzes uns die Sturmwarnung für diese Nacht mitteilte. Zum richtigen Abspannen der Zelte (bzw. des Zeltes von Annää & Francesco) fehlten uns leider die "Erdnägel". Dank zu kleinen und teilweise undichten Zelten schliefen wir in unserer ersten Nacht am Bodensee ziemlich schlecht und waren am nächsten Morgen dementsprechend drauf.....

26.8.08 17:09





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